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Gegenwart Gottes "Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende" 1479

Beiträge: 135
Gegenwart Gottes "Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende"
« am: Juni 03, 2014, 06:01:00 Vormittag »
 BD 8522 8.7.1963
   
     

Ewig ertönet Gottes Wort ....

Ich habe euch verheißen, bei euch zu bleiben bis an der Welt Ende .... Und ewiglich wird Mein Wort euch, Meinen Geschöpfen, ertönen als Zeichen Meiner Gegenwart .... ewiglich wird die Verbindung hergestellt sein zwischen eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit und euch, Seinen aus Ihm hervorgegangenen Wesen .... Ewiglich wird Sich Meine Liebe zu euch äußern, indem Sie euch anspricht, weil Sie zu Anbeginn größte Seligkeit darin fand, mit Ihren Geschöpfen durch das Wort verkehren zu können, und weil auch ewiglich die Seligkeit aller Wesen darin besteht, unentwegt Liebekraft aus Mir zu empfangen, und diese Kraftzustrahlung in Meiner direkten Ansprache zum Ausdruck kommt.

Ich Selbst entäußere Mich durch das Wort .... Ich übertrage Meine Gedanken auf euch und finde darin Meine Seligkeit, euch zur Gegenäußerung zu veranlassen, so daß also der Austausch zwischen Vater und Kind stattfinden kann, der allein schon höchste Seligkeit ist .... Je vollkommener nun das Wesen ist, desto klarer ertönt Meine Stimme in dessen Herzen .... was insofern geistig zu verstehen ist, als daß sich das Wesen in klarster Erkenntnis bewegt, im gleichen Willen und gleichen Denken wie Ich, mit Dem es innig verbunden ist durch seine Vollkommenheit.

Doch hören kann Mich das Wesen auch in einem noch niedrigeren Grad seiner Reife, wenn es als ichbewußt die Bindung mit Mir herstellt .... Doch entsprechend ist auch der Seligkeitsgrad höher oder niedriger, denn es ist .... sowie es wieder mit Mir verbunden ist .... ein zum Leben gekommenes Wesen .... der Zustand des Todes ist überwunden, der allein ein Hören Meines Wortes ausschließt ....

Doch nur sehr wenige Menschen wissen darum, daß ihr Gott und Schöpfer sie ansprechen möchte und daß sie Ihn wohl vernehmen könnten, wenn sie einen Lebenswandel führen würden nach Seinem Willen. Wenige Menschen nur erfahren das Glück einer direkten Ansprache und treten in ein inniges Verhältnis zu Ihm .... Und wenn den Mitmenschen das Wissen darum zugetragen wird, ist es ihnen unglaubhaft, und sie verlachen nur, die ihnen davon Kenntnis geben .... Doch „Mein Wort bleibt bestehen, und ob Himmel und Erde vergehen ....“ Auch diese Meine Verheißung legt ihr Menschen zumeist anders aus, indem ihr glaubet, daß das „niedergeschriebene Wort“ unverändert erhalten bleibt .... Doch auch dazu ist es nötig, daß Mein Wort immer wieder zur Erde geleitet wird, weil Menschenwille nichts unverändert behält und die Reinheit des einst gesprochenen Wortes nicht garantiert bleibt .... Doch es hat diese Meine Verheißung noch eine tiefere Bedeutung ....

„Mein Wort bleibt bestehen ....“, immer und ewig wird dem Wesenhaften Mein Wort ertönen, immer und ewig wird Mein Wort die Verbindung von allem Erschaffenen mit Mir bezeugen, immer und ewig werden Meine Geschöpfe Mich Selbst hören dürfen, denn das ist ihre Seligkeit, daß sie von Mir direkt angesprochen werden, daß sie ständig wissen um Meinen Willen und den gleichen Willen in sich tragen, daß sie mit ihrem Gott und Schöpfer verkehren dürfen, wie Kinder mit ihrem Vater verkehren .... daß tiefste Erkenntnis, höchste Weisheit, ein wahrheitsgemäßes Wissen sie erfüllt und grenzenlos beseligt .... Und alles dieses ist nur das Ergebnis des Austausches mit Mir durch das Wort ....

Könnte Mein Wort nicht ertönen in allem Wesenhaften, so würde es auch kein rechtes Leben geben, denn erst Mein Wort ist das Leben, die Kraft und auch die Seligkeit, ansonsten Ich für Meine Geschöpfe ewig ein ferner, unerreichbarer Gott wäre, mit Dem die Verbindung aufzunehmen kein Anlaß (bestände) und (auch) keine Auswirkung zu erkennen wäre (hätte) .... „Ich bleibe bei euch bis zum Ende ....“ Ohne Mich und Meine Gegenwart werdet ihr nicht mehr sein .... Es sei denn, ihr gehöret noch Meinem Gegner an, in dessen Bereich Ich nicht eindringe, sondern eure Zuwendung zu Mir freiwillig erfolgen muß. Sowie ihr euch aber gelöst habt von ihm und Mir ernstlich zustrebet, wird auch Mein Wort in euch ertönen, zuerst zwar ganz leise, als Stimme des Gewissens .... doch immer deutlicher werdet ihr Meine Stimme vernehmen können, wenn ihr selbst euch nur Mir hingebet, so daß es euch innerlich drängt, mit Mir zu reden in Gedanken .... Dann wird auch eine Antwort kommen, die ihr nur anfangs nicht als Meine Antwort erkennet, sondern als eigenes Gedankengut ansehet ....

Doch je mehr ihr euch von der Welt zurückzieht und Mich suchet, desto lauter ertönet Meine Stimme in euch, und der Glaube an diese Meine Ansprache kann euch auch dazu befähigen, bewußt sie zu erwarten .... Und ihr werdet Mich hören .... Es liegt allein an dem Reifegrad eurer Seele, es liegt allein an dem Grad eurer Liebe, in welcher Weise ihr Mich und Mein Wort vernehmet .... Und da ihr, als Mir angehörig, ständig aufwärtsschreitet, wird auch Mein Wort euch nicht mehr auslassen .... Ich werde bei euch sein und bleiben und euch ansprechen immer und ewig .... und ihr werdet eure Seligkeit ständig erhöhen durch den ständigen Austausch mit Mir durch Mein Wort ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Beiträge: 135
Re: Gegenwart Gottes .... Gott ist allgegenwärtig ....
« Antwort #1 am: Juni 03, 2014, 06:04:33 Vormittag »
 BD 3533 1.9.1945
   
     

Gegenwart Gottes ....

Gott ist allgegenwärtig und somit jedem Menschen nahe, der Seine Gegenwart ersehnt. Es ist dies ein erhebender Gedanke, sich im Gebet mit dem himmlischen Vater eng verbunden zu wissen, Ihn gegenwärtig zu wissen, daß der Mensch wie ein Kind zu seinem Vater mit Ihm reden kann und Ihn nicht in weiter Ferne zu suchen braucht. Gott gegenwärtig zu fühlen beweist auch einen starken Glauben, denn der ungläubige Mensch vermag nicht, sich Gott in nächster Nähe vorzustellen und noch weniger Seine Gegenwart zu spüren. Der gläubige Mensch aber ist beglückt durch Seine Gegenwart. Er weiß, daß er sich ständig mit Gott verbinden kann und daß diese Verbindung nur dann möglich ist, wenn Gottes Liebe sich den Menschen zuneigt, Er also Selbst durch Seine Gegenwart ihm Seine Liebe beweiset.

Jeder innige Gedanke an Gott ist ein Ruf, der nicht ungehört verhallt, sondern den Vater in die Nähe Seines Kindes lockt, weil Er Sein Kind liebt und gleichfalls mit ihm verbunden sein möchte. Und Gott wird überall sein, wo dieser Ruf von seiten Seiner Kinder ertönet, denn für Ihn gibt es keine Hindernisse, zu weilen, wo Er will. Er ist ein Geist, Der nicht an Zeit und Raum gebunden ist, Seine Liebe strahlet unausgesetzt in die Unendlichkeit, überall ist Sein Geist, und überall können die Menschen Seine Gegenwart spüren, so sie nur Verlangen haben nach Ihm.

Wer diesen tiefen Glauben sein eigen nennt, daß er sich täglich und stündlich in der Nähe des himmlischen Vaters geborgen weiß, der bangt nicht mehr, denn er fühlt sich stets von Gott begleitet, und dieser Glaube an die Gegenwart Gottes flößt ihm tiefste Ruhe und Sicherheit ein jeder Gefahr gegenüber, die ihm droht. Er weiß, daß ihm nichts passieren kann, solange er durch innige Gedanken an Gott Seiner Gegenwart sicher ist; er weiß auch, daß Seine Liebe nicht nachläßt, daß Er Sein Kind treulich an der Hand führt, und jede Sorge und Bangigkeit schwindet vor diesem Glauben an die Gegenwart Gottes, denn wo Er ist, hat das Böse keinen Raum, und dem Erdenkind droht keine Gefahr.

Es ist ein überaus beglückendes Gefühl, von der Gegenwart Gottes überzeugt zu sein, weil dann der Glaube auch von solcher Stärke ist, daß er nicht mehr erschüttert werden kann .... Und es wird der Mensch im tiefsten Frieden leben, denn er ist nie mehr allein, er weiß, daß Einer immer bei ihm ist und daß dieser Eine sein Vater ist von Ewigkeit, Der nach Seinen Kindern verlangt und sie darum ewiglich nicht verläßt ....

Amen
   

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Beiträge: 135
Re: Gegenwart Gottes ....Gott ist das Wort ....
« Antwort #2 am: Juni 04, 2014, 05:29:09 Vormittag »
 BD 3596 6.u.7.11.1945
   
     

Gott ist das Wort ....
Gegenwart Gottes ....
Verschiedenes Zuleiten des Wortes ....

Und also bin Ich im Wort mitten unter euch, wie Ich es verheißen habe. Ich lasse euch nicht allein, und Meine Gegenwart sollet ihr auch spüren, und so trete Ich im Wort euch nahe, denn das Wort bin Ich Selbst, und wer Mein Wort hat, der kann auch von Meiner Gegenwart sprechen und sich sicher fühlen in Meiner Nähe. Ich Selbst bin ein Geist, Der nicht materiell gebunden ist in einer Form, sondern Kraft und Licht in höchster Potenz ist, und Der durch Seinen Willen und Seine Denkfähigkeit als Wesenheit angesprochen werden muß, Die in Liebe und Weisheit wirket und also Licht und Kraft ausstrahlen lässet in die Unendlichkeit.

Und Meine Liebe gibt der Kraft und dem Licht eine Form, auf daß ihr Menschen ihrer inne werdet, die ihr noch nicht reif genug seid, um Kraft und Licht in seiner Ursubstanz zu empfangen .... Und diese Form ist Mein Wort, das Ich euch vermittle, auf daß ihr die Reife erlanget .... Ein Geist, der in sich Licht und Kraft ist, kann auch nur in Form von Licht und Kraft gegenwärtig sein, und also muß Mein Wort, die Ausstrahlung Meiner Selbst, Licht und Kraft in sich bergen, und dies kennzeichnet Meine Nähe. Und also habe Ich euch die Verheißung gegeben, unter euch zu weilen bis an das Ende der Welt .... indem Mein Geist ständig bei euch ist, die ihr Licht und Kraft empfangen wollt .... indem euch ständig Mein Wort zugeht, unmittelbar von Mir ausgehend, um euch Meine Gegenwart kundzutun.

Ich bin bei euch .... und ob Ich auch nicht sichtbar bei euch weile, so habt ihr doch einen Beweis Meiner Gegenwart in euren Händen, so ihr Mich im Wort erkennt. Denn Ich Selbst bin das Wort .... und ihr empfanget es unausgesetzt, sowie ihr Mich und Meine Nähe begehret. Wer Mich also erkennt im Wort, der wird auch tief beglückt sein ob Meiner Nähe, und jeder Zweifel, jede Bangigkeit und jede Sorge wird abfallen von ihm, weil er den Einen neben sich weiß, Der ihm helfend beisteht in jeder Not des Leibes und der Seele.

Mein Wille ist sonach Kraft- und Segen-spendend, denn wer Mein Wort begehrt, der öffnet Mir die Tür seines Herzens, durch die Ich nun eintreten kann, um Wohnung zu nehmen bei ihm. Und Ich verlasse ihn ewiglich nicht mehr, so sein Wille einmal Mir gilt und er Mich im Wort erkannt hat. Denn das Wort ist die Form, durch die Ich Mich äußere, durch die der vollkommenste Geist von Ewigkeit Sich kundgibt den unvollkommenen Wesen, um sie zur Vollkommenheit zu führen .... Ich bin euch nahe .... Was zaget und banget ihr dann noch, die ihr Mein Wort habt, die ihr es direkt empfanget oder durch den Mund des Empfängers vernehmet .... Ich bin bei euch allen, weil ihr durch das Verlangen nach Meinem Wort Mir eure Liebe beweiset ....

(7.11.1945) Und das sei euch gesagt, daß erst das Zuströmen Meines Wortes euch den sicheren Beweis gibt, daß Ich Selbst bei euch bin. Wer Mich nicht zu hören begehrt, der verlangt nicht nach Meiner Nähe, ihn drängt nicht das Herz zu Mir, denn dieses würde Verlangen tragen nach der Äußerung Meiner Liebe, nach einem Beweis der Gegenwart. Es kann das Verlangen nach Meinem Wort wohl verschiedener Art sein .... es kann der Mensch getröstet und gestärkt sein wollen durch geistigen Zuspruch, er kann sein Wissen bereichern wollen auf geistigem Gebiet, er kann auch in Dankbarkeit Meiner gedenken und Mir diese zum Ausdruck bringen wollen und darum Meine Nähe begehren, er kann in inniger Zweisprache mit Mir verbleiben wollen und in Gedanken Mein Wort aufnehmen .... jedoch immer muß sein Sinn geistig gerichtet sein, dann werde Ich Mich auch finden lassen, sein Ruf wird Mich zu sich ziehen, und durch Mein Wort werde Ich Mich kundtun, weil anders der Mensch Meine Nähe nicht ertragen könnte.

Und Mein Wort wird gleichfalls in verschiedener Weise ihm zugehen .... durch direktes Wirken des Geistes in ihm, daß er fähig ist, Meine Stimme selbst zu vernehmen .... durch Vermittlung eines direkten Empfängers, der in Meinem Auftrag ihm Mein Wort verkündet, oder auf dem Wege einer gedanklichen Übertragung von Wissen aus dem geistigen Reich .... durch Lesen Meines zur Erde geleiteten Wortes .... durch geistige Unterhaltung mit Mitmenschen .... immer werde Ich Mich eines verlangenden Herzens annehmen, immer werde Ich Selbst bei denen sein, die Mich vernehmen wollen, denn Ich Selbst bin das Wort, und also weile Ich Selbst mitten unter den Menschen, so sie Mein Wort hören im ernsten Willen, Mich zu sich sprechen zu lassen.

Dann biete Ich ihnen das Brot des Himmels dar, Mein Fleisch und Mein Blut .... Und so sie Mich Selbst also essen und trinken, müssen sie auch aufs innigste mit Mir verbunden sein .... so sie Mein Wort aufnehmen im tiefen Glauben, daß Ich Selbst das Wort bin, nehmen sie Mich auf in ihre Herzen, und Ich werde sie ständig mit Meiner Gegenwart beglücken .... Denn Ich gab euch die Verheißung, bei euch zu bleiben bis zum Ende der Welt, und Meine Verheißung erfüllet sich aufs Wort, weil Mein Wort Wahrheit ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes .... Anteil Gottes ist im Menschen ....
« Antwort #3 am: Juni 05, 2014, 05:51:28 Vormittag »
 BD 5816 1.12.1953
   
     

Anteil Gottes ist im Menschen ....
Gegenwart Gottes ....

Der Geistesfunke in euch ist Mein Anteil .... Bedenket dies, daß ihr Mich Selbst in euch berget, daß Ich Mich nur so lange zurückhalte mit Meinem Wirken in euch, wie ihr selbst euch nicht dessen bewußt seid, was ihr seid und darum auch noch nicht die Liebe übet, die euch erst die Verbindung suchen und finden lässet mit Mir, von Dem ihr ausgegangen seid. Ich bin in euch .... und nur wenig ist nötig, Mich auch zum Wirken in euch zu veranlassen. Und wenig nur ist nötig, um auch bewußt Mich zu fühlen in euch, Meine Gegenwart zu spüren und Meine Stimme zu vernehmen: .... Nur in der Liebe müsset ihr leben, und euch wird es wahrlich bewußt werden, daß Ich in euch bin, weil Ich Mich euch dann offenbare.

Ein jeder Mensch nun trägt den göttlichen Liebefunken in sich, denn er ist von Mir einst ausgeströmte Liebekraft. Und diese Kraft könnte unvorstellbar wirksam sein, wenn das Wesen selbst sie nicht hinderte an ihrer Wirksamkeit durch inneren Widerstand, der sich in lieblosem Denken, Wollen und Handeln verrät. Mein Liebegeist aber ist trotzdem in dem Wesen, ansonsten es nicht mehr bestehen würde, doch er verhält sich still, solange jener Widerstand noch erkennbar ist, um aber sofort tätig zu werden, wenn der Widerstand nachläßt oder ganz aufgegeben wird. Und er wird aufgegeben, sowie der Mensch .... das Wesen, das zum Zwecke einer Willenswandlung sich verkörpern durfte .... die Liebe in sich entzündet, sowie er durch Liebeswirken sich selbst bereitwillig Meiner Liebekraft öffnet ....

Dann also kann Ich Selbst Mich dem Menschen offenbaren, es kann Mein Anteil von Ewigkeit, Mein Geist, Meine Kraft den Menschen durchstrahlen, so daß es für ihn keine Dunkelheit, keine Unwissenheit, keine Zweifel mehr gibt, da das Licht von Mir alles sonnenhell beleuchtet, was klarste Erkenntnis, tiefste Weisheit und umfassendstes Wissen bedeutet, denn nun gestaltet sich der Mensch wieder zu dem göttlichen Wesen, das er war von Anbeginn .... Nun erlangt er wieder die Vollkommenheit, die das Wesen einst hingab durch seinen Widerstand.

Nur die Liebe ist nötig, um dieses Ziel zu erreichen, nur die Liebe offenbart euch alles, denn Liebewirken ist widerstandsloses Annehmen Meiner Liebekraft, Liebewirken ist Zusammenschluß mit Mir, Liebewirken ist Beweis der Göttlichkeit .... und da Ich Selbst die Liebe bin, muß Ich Selbst auch in euch sein und Mich euch offenbaren .... Ihr könnet nun wohl als Mensch auf Erden erneut Meine Liebe zurückweisen, doch dann bleibet ihr kraftlos und finsteren Geistes, ihr bleibet in Unkenntnis, ihr könnet Meine Ansprache nicht vernehmen, wenngleich Ich auch dann noch auf euch einzuwirken suche, jedoch nicht Mich euch erkenntlich machen kann, denn dies setzet euren Willen voraus .... den Willen zur Liebe und also zum Wandel eures bisher verkehrten Willens ....

Amen
   

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Beiträge: 135
Re: Gegenwart Gottes ....Bewußtsein der Gegenwart Gottes ....
« Antwort #4 am: Juni 05, 2014, 05:58:10 Vormittag »
 BD 7101 24.4.1958
   
     

Bewußtsein der Gegenwart Gottes ....

Wer sich einmal Meiner Liebe und Gnade bewußt wurde, der wird ewiglich nicht mehr von Mir abfallen, denn dieses Bewußtsein bindet ihn unauflöslich an Mich .... Dieses Bewußtsein ist gleichzeitig ein Licht der Erkenntnis, das ihm auch das Reich der Finsternis in allen seinen Schrecknissen zeigt und er stets mehr zu Mir hindrängen wird, Den er als Licht von Ewigkeit erkannt hat.

Meiner Liebe und Gnade sich bewußt zu sein ist auch ein Zeichen innigster Bindung mit Mir, wo Mein Liebestrom den Menschen so berührt, daß er Meine Gegenwart spürt, so daß er Mich nun bei sich weiß .... und er nun dieses Bewußtsein Meiner Nähe niemals mehr verliert.

Ihr alle könnet euch diese Worte wohl bedenken und euch bemühen, in den beseligenden Zustand zu gelangen, aber recht verstehen werdet ihr sie erst, wenn ihr selbst dieses beglückende Gefühl erfahren durftet, wenn euch Meine Liebe ergriffen hat, um euch nimmermehr zu lassen .... was aber nicht von Mir abhängig ist, sondern von euch selbst. Ich kann nur sein, wo Liebe ist, und darum werdet ihr Mich auch erst dann als gegenwärtig fühlen, wenn ihr selbst die Liebe in euch aufflammen lasset zu heller Glut.

Die uneigennützige Liebe zum Nächsten wird euch in wahrhaft himmlischer Weise gelohnt, denn Meine Liebe zu besitzen ist etwas ungemein Beseligendes, das keinen Vergleich auf Erden findet. Und ihr werdet es dann nicht begreifen können, daß ihr so lange Zeit ohne Mich gewandelt seid, ihr werdet jeden Tag als verloren betrachten, wo euch noch nicht das Bewußtsein Meiner Liebe und Gnade, Meiner Gegenwart, beglückte ....

Dann aber werdet ihr es auch verstehen, warum liebeerfüllte Menschen mit Gleichmut und Gelassenheit alles ertragen, was ihnen von seiten der Welt angetan wird .... warum auch Leid und Krankheit sie nicht ungewöhnlich bedrücken, warum sie scheinbar unempfindlich geworden sind gegen das, was den Mitmenschen völlig aus der Ruhe bringt und sein Leidensmaß nur vergrößert ....

Denn Ich Selbst lasse Meine Liebesonne im Herzen des Menschen erscheinen, und in ihrem Licht ist alles verklärt, und es erschreckt den Menschen nicht mehr. Er sieht nur Mich, und er kann seinen Blick nicht mehr abwenden von Mir, weil Ich sein ganzes Herz erfülle .... Es ist dies ein geistiges Bild, es empfindet dies nur seine Seele, die mit geistigen Augen zu schauen vermag und das, was sie erschaut, ihr ganzes Fühlen, Denken und Wollen erfüllt und bestimmt ....

Ihr Menschen wisset es nicht, wie sich ein Liebeleben auswirkt, aber nur das kann euch immer wieder versichert werden, daß alle seligen Empfindungen, alle ungewöhnlichen Kraftleistungen und ein beglückendes Licht Folgen sind eines solchen Liebelebens .... daß ihr also wahre Seligkeit nur empfinden könnt im Zustand der Liebe und daß ihr also auch nur durch ein Liebeleben mit Mir Selbst euch zusammenschließen könnet und nun auch alle Wonnen dieser engen Bindung mit Mir verkosten dürfet, die immer euch Meine Gegenwart beweisen.

Und habt ihr einmal nur bewußt euch Meiner Gegenwart erfreuen dürfen, dann werdet ihr nicht mehr allein wandeln auf Erden, denn ihr könnt euch dann nicht mehr von Dem trennen, Den ihr erkanntet als euren Vater von Ewigkeit, Dessen Liebe euch erstehen ließ ....

Dann aber ist auch eure Umwandlung zur Liebe vor sich gegangen, dann ist eure Rückkehr zu Mir vollzogen, dann seid ihr auf dem Weg zu Mir, ins Vaterhaus .... Dann seid ihr wieder, was ihr waret im Anbeginn .... ihr seid zu Meinen Kindern geworden und werdet es bleiben ewiglich ....

Amen
   

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Beiträge: 135
Das ist Meiner Liebe größte Erfüllung, wenn ihr selbst Mir entgegenkommet ....
« Antwort #5 am: Juni 09, 2014, 06:06:48 Vormittag »
 BD 7468 1.12.1959
   
     

Gegenwart Gottes ....
Ansprache ....

Ich komme euch durch Mein Wort nahe, Ich bin euch also gegenwärtig, so euch Mein Wort ertönt. Und dies sollet ihr nützen, denn Meine Gegenwart bedeutet für euch die größte Gnade, die ihr von Mir empfangen könnet, weil ihr noch nicht den hohen Reifegrad erreicht habt, dessen Folge Meine Gegenwart stets ist .... und die euch zum glücklichsten Wesen macht .... Ich bin dennoch bei euch, ansonsten Ich euch nicht ansprechen könnte. Aber Ich weiß um euren Willen, Mich zu hören, und rede daher auch mit euch .... Ich bin euch gegenwärtig ....

Wisset ihr überhaupt, was das bedeutet, daß ihr Mich spüren könnet, daß ihr einen Beweis Meiner Gegenwart habt in Meinem Wort, das euch zuströmt aus der Höhe? Ihr seid euch des ungeheuren Gnadenbeweises nicht bewußt, sondern ihr höret Mich an, wie ihr einen Mitmenschen anhört, wenn er zu euch spricht .... Und doch bin Ich Selbst es, euer Gott und Vater von Ewigkeit, Der zu euch redet in aller Vertraulichkeit, wie ein Vater mit seinen Kindern spricht. Ich lasse Meine Kinder nicht allein, Ich gebe Mich ihnen kund, Ich spreche sie an, auf daß sie sich Meiner Gegenwart bewußt sind, Mein Wort also auch hinnehmen als Anrede des Vaters, Dem sie nur zu lauschen brauchen, um Ihn zu vernehmen.

Und das ist Meine übergroße Liebe zu euch, Meinen Geschöpfen, die Mich veranlaßt, euch nachzugehen, wenngleich ihr euch von Mir entfernt haltet .... Aber Ich will euch veranlassen zur Umkehr, zur Rückkehr zu Mir .... Ihr sollt stehenbleiben auf eurem Wege, der von Mir abführt, ihr sollt euch besinnen und langsam den Weg der Rückkehr antreten .... ihr sollt nachdenken über das, was euer Vater zu euch spricht, und befolgen, was Er euch rät und von euch verlangt.

Darum rede Ich Meine Kinder an, und selig seid ihr zu preisen, wenn ihr Mich anhöret und euch Meine Worte zu Herzen nehmet .... selig seid ihr zu preisen, wenn ihr die Stimme eures Vaters in den Worten erkennt, die ihr höret, und wenn ihr wie Kinder darauf reagiert. Dann wird Meine Gegenwart bei euch zu einer ständigen werden, ihr werdet zu jeder Zeit Mich vernehmen wollen und durch diesen euren Willen Mich zwingen, bei euch zu sein und in euch Wohnung zu nehmen, denn euer Verlangen nach Mir wird auch sicher erfüllt werden, weil Ich euch liebe und nach eurer Liebe verlange ....

Und das ist Meiner Liebe größte Erfüllung, wenn ihr selbst Mir entgegenkommet, wenn es euch im Herzen zu Mir zieht, wenn Meine Liebe zu euch Erwiderung findet und ihr ständig mit Mir zu reden begehrt .... Dann ist die Trennung zwischen uns wahrlich aufgehoben, dann hat das Kind zum Vater zurückgefunden, es ist den Weg der Heimkehr ins Vaterhaus gegangen, es ist an Meinem Herzen gelandet und wird nun auch ewiglich bei Mir verbleiben.

Und das kann Ich nur erreichen durch Mein Wort, aus dem ihr Meine Liebe zu euch erfühlet, das in euren Herzen Widerhall findet und das ihr darum befolgt und seine Kraftwirkung dadurch auch verspüret .... Dann werdet ihr euch auch Meiner Gegenwart bewußt sein und bleiben, dann werdet ihr selbst die innige Bindung mit Mir herstellen, die zum rechten Verhältnis eines Kindes zum Vater gehört. Ihr werdet Mich lieben von ganzem Herzen und dem Vaterherzen immer näherkommen, bis die gänzliche Vereinigung stattgefunden hat, bis das Kind heimgekehrt ist zum Vater, von Dem es einst seinen Ausgang nahm ....

Amen
   

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Beiträge: 135
Re: Gegenwart Gottes
« Antwort #6 am: Juni 10, 2014, 06:46:57 Vormittag »
 BD 6821 2.5.1957
   
     

Zweigeschlechtliche Wesen ....
Jenseits ....

Ich gebe euch, was ihr benötigt zum Ausreifen eurer Seelen .... Und Ich lasse in der Endzeit den Menschen auch ein Wissen zugehen, das für die Entwicklung der Seele zwar nicht unbedingt erforderlich ist, das aber euch auch Meine Liebe und Weisheit offenbaren soll, das euch vieles begründet, was euch unverständlich ist und euch zweifeln lassen könnte an Mir .... Ich offenbare euch Meinen Heilsplan von Ewigkeit darum ausführlich, weil das Ende nahe ist und der glaubenslosen Menschheit noch ein Spalt geöffnet werden soll, durch den das Licht dringen kann, wenn sie dieses Wissen ohne Widerstand annehmen.

Ich lüfte einen Schleier, der noch über den Menschen gebreitet lag, Ich lüfte Geheimnisse, um den Menschen den Glauben an Mich zu erleichtern .... Und Ich bin also stets bereit, auch auf Fragen zu antworten, die gestellt werden offen oder in Gedanken auf Erden oder im geistigen Reich. Denn Ich will Licht geben allen, die der Dunkelheit entfliehen wollen .... Ich habe darum auch zuweilen Aufklärungen gegeben, die der Mensch auf Erden noch nicht benötigt, die ihm aber im geistigen Reich selbstverständlich sein werden, wenn er sich für das Lichtreich vorbereitet hat .... Dann wird ihm blitzschnell die Aufklärung zugehen, sowie er sie nur begehrt.

Es gehört dazu auch die Frage über die „Geschlechter“ der Wesen, die Ich erschuf, die oft auch schon zur Irreführung Anlaß gab und die doch für die Erdenzeit wenig Bedeutung hat für die Menschen: Es gibt kein Wesen, das nicht beiderlei Geschlechtsprinzipien in sich trägt .... Nur diese sind verschieden verteilt in jedem Wesen, so daß bei dem einen das männliche, bei dem anderen das weibliche überwiegt. Es gehört aber zur Vollkommenheit die gänzliche Ausgeglichenheit beider Prinzipien, es soll keines überwiegen und keines mangeln .... Erst dann ist der Zustand der Vollkommenheit erreicht, und darum kann also ein vollkommenes Wesen auch geschlechtslos oder auch männlich und weiblich zugleich genannt werden.

Es muß sich das männliche Prinzip dem weiblichen und umgekehrt völlig angeglichen haben, dann erst ist das Wesen so, wie es Meinem Wesen entspricht .... es ist zu Meinem Ebenbild geworden .... Diese Angleichung nun wird erreicht entweder auf Erden schon oder auch im jenseitigen Reich, indem das Wesen einer immerwährenden Erprobung ausgesetzt ist, wo sich bald das männliche, bald das weibliche Prinzip bewähren muß .... Es ist darum auch völlig bedeutungslos, ob das Wesen auf Erden als Mann oder als Frau verkörpert ist, denn das Angleichen an das Gegenprinzip muß unwiderruflich stattfinden, was jedoch nicht in irdisch-wahrnehmbarer Weise gemeint ist, daß sich Mann oder Frau die Eigenart des anderen zu eigen machen soll, sondern das Angleichen nur eine rein geistige Angelegenheit ist .... ein Sich-Einordnen in das göttliche Gesetz, das darum auch ein verschiedenes Maß von Willenskraft erfordert und also dem einen leichter, dem anderen schwerer fallen kann.

Und so geht daraus hervor, daß wohl auf der Erde eine Trennung der Geschlechter besteht, daß aber im geistigen Reich nur die dem Wesen auf Erden eigene Form als Aura es umgibt, also es auch das Individuum erkenntlich macht, so daß also dann von einem engeren Zusammenschluß geistiger Wesen gesprochen werden kann, die, als im gleichen Reifegrad stehend, sich angezogen fühlen, ohne aber von Bindungen verschiedener Geschlechter reden zu können, denn ein jedes Wesen ist ein vollkommenes zweigeschlechtliches Wesen .... Hat aber die Angleichung der verschiedenen Prinzipien noch nicht stattgefunden, dann treten auch noch die Merkmale verschiedener Geschlechtswesen mehr in Erscheinung, was in jenen Sphären besonders zum Ausdruck kommt, wo die Löse vom Irdisch-Materiellen noch nicht ganz vollzogen ist ....

In höheren Sphären aber scheiden solche Geschlechtsunterschiede aus, und es ist darum falsch, von Bindungen zu sprechen, die denen auf Erden zwischen Mann und Frau gleichen, denn die selige Gemeinschaft zweier Wesen beruht auf geistiger Gleichartigkeit, auf gleichem Reifegrad und völliger geistiger Übereinstimmung, die stets mehr bei den Wesen anzutreffen ist, die beide Prinzipien in sich ausgeglichen haben und deren Seligkeit darum unvorstellbar ist, wenn sie mit gleich-gearteten Wesen in Verband treten zu gemeinsamem Schaffen und Wirken ....

Es wird aber auch der Erdengang eines Wesens weder vor- noch nachteilig sein, ob der Mensch männlichen oder weiblichen Geschlechtes ist .... Es kann der Widerstand gleich groß sein gegen Mich, und es kann die Hingabe an Mich von beiden vollzogen werden .... Es ist die Trennung des männlichen und des weiblichen Prinzips lediglich für jedes Wesen selbst eine Erleichterung, in die göttliche Ordnung einzutreten, also stets mehr die Merkmale der Vollkommenheit anzunehmen.

Und dies zu beurteilen ist Meine Weisheit wohl fähig, und sie gab daher jedem Wesen die Form, die ihm die Gewähr bietet, die weitmöglichste Angleichung zu erreichen. Die Seligkeit der Wesen im geistigen Reich aber ist unermeßlich, wenn beide Prinzipien in ihnen zur Ordnung gelangt sind, und sie können daher sich auch in jedes noch unerlöste Wesen hineinversetzen und ihm helfen im Kampfe mit sich selbst und seinen Eigenarten, die als widergöttlich erst rechtgerichtet werden müssen.

Und wiederum wird im jenseitigen Reich die Seligkeit .... wenn auch nicht zu vergleichen .... jener Seligkeit auf Erden entsprechen, die zwei Menschen in inniger Liebe verbindet, wenn sich gleichgeartete Wesen zueinander finden, deren innige Liebe zueinander ihnen ein Glück bereitet, das euch Menschen als himmlische Ehe bezeichnet wird. Irdische Maßstäbe oder irdische Begriffe sind aber nicht mehr anzuwenden für jenes Reich der seligen Geister, wo die größte Seligkeit ausgelöst wird durch die innige Liebe zu Mir, die immer wieder von Mir Erwiderung findet ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Beiträge: 135
Re: Gegenwart Gottes ....Weg der Rückkehr zu Gott ....
« Antwort #7 am: Juni 11, 2014, 06:57:51 Vormittag »
 BD 7257 16.1.1959
   
     

Weg der Rückkehr zu Gott ....

Ich komme euch stets entgegen, wenn ihr den Weg nehmet zu Mir. Glaubet Mir, daß Ich Selbst eure Entfernung von Mir als wenig beseligend empfinde, wenn ihr Menschen euch auch nicht den Begriff von Leid Meinerseits darunter vorstellen dürfet, aber Ich sehne Mich nach eurer Liebe, und solange ihr euch von Mir getrennt haltet, vermisse Ich auch diese Liebe. Darum wird es euch auch verständlich sein, daß Ich alle eure Schritte verfolge, daß Ich sehe, wenn ihr sie Mir zulenket, und daß Ich dann auch euch entgegenkomme, um den Weg der Rückkehr für euch abzukürzen, daß ihr schneller euer Ziel erreichet.

Dennoch muß Ich mit Meinen Schritten innehalten, wenn auch die euren stillstehen, wenn ihr euch wieder anders besinnet oder zurückblicket in das Bereich, das ihr verlassen wollet. Ich will euren freien Willen in keiner Weise bestimmen, Ich kann euch wohl locken, was Ich immerhin tue, aber nicht zwingen, denn eure Rückkehr zu Mir muß ein völlig freier Willensakt sein und bleiben. Doch das sollet ihr wissen und glauben, daß kein Gedanke von euch, der Mir gilt, verweht oder nicht sein Ziel erreicht. Und jeder solche Gedanke zu Mir wird auch gewertet als freier Willen und von Mir entsprechend gelohnt, indem Ich Mich ständig aufhalte in eurer Nähe und alles tu‘, um eure Blicke immer wieder Mir zuzuwenden.

Ihr wisset nicht, wie unendlich tief Meine Liebe ist zu euch, Meine Geschöpfe, ihr wisset nicht, daß es für diese Liebe immer nur das Sehnen gibt nach euch und daß Ich darum auch keines Meiner Geschöpfe abschreibe, auch wenn es sich noch von Mir entfernt hält im freien Willen .... Auch dann noch gilt ihm Meine Liebe und suchet Zugang zu ihm, wieviel mehr aber einem Kind, das Mein ist und bleiben will, nur immer wieder die Blicke abseits wendet, weil es von allen Seiten erregt und angelockt wird ....

Aber Ich weiß um den Gedankengang des Herzens, Ich weiß, daß seine Liebe Mir gilt und es nur zu schwach ist, um sich zu wehren gegen Verlockungen aller Art. Denn es findet auch mit Gewißheit immer wieder zu Mir zurück, es bleibt auf dem Wege zu Mir und wird auch nicht von dem Wege abweichen, weil das Verlangen des Herzens Mir allein gilt. Der Weg zu Mir geht steil aufwärts, er ist beschwerlich .... es geht nicht an, daß Ich ihn leichtmache, daß Ich ihn mit Lockungen verbinde, weil dieser Weg gegangen werden soll aus reiner Liebe zu Mir, nicht um sonstiger Vorteile willen .... was immer nur feindliches Vorhaben ist, um die Menschen auf andere Wege zu locken, die weitab führen von Mir.

Darum werdet ihr des öfteren müde werden der Wanderung nach oben und eben doch sehnend zurückblicken nach der Welt, die ihr verlassen wollet. Und Ich lasse es zu, aber nur um eurer selbst willen, denn jeder Aufstieg, der freiwillig ausgeführt wird, hat herrlichste Erfolge .... Ich komme ihm, und er kommt Mir immer näher, und mit Meiner Gegenwart empfindet dann der Mensch die Seligkeit, die ihn für alles entschädigt, was er aufgegeben hatte um Meinetwillen. Und diese Gegenwart soll das Ziel sein, das ihr mit aller Willensstärke verfolget, ihr sollt nicht eher ruhen, bis ihr bei Mir angelangt seid, Der Ich aber ganz sicher euch den Weg abkürze, indem Ich euch entgegenkomme ....

Ihr seid also nicht lange mehr von Mir getrennt, sowie ihr nur Meine Gegenwart ersehnet und unbeirrt den Weg weitergeht, den ihr eingeschlagen habt .... auch wenn es euch mitunter schwerfällt, weil ihr keinen sichtbaren Erfolg sehet, weil ihr glaubet, keinen Schritt aufwärts gestiegen zu sein .... Könntet ihr zurückblicken in die Tiefe, dann würdet ihr auch die großen Entfernungen übersehen, die ihr schon zurücklegtet, und ihr würdet voller Glück die letzte kurze Wegstrecke nehmen, die euch nur noch von Mir trennt. Aber dessen könnet ihr gewiß sein, daß Ich es verhindere, daß ihr zurückfallet zur Tiefe ....

Ich halte euch unsichtbar, aber Ich ziehe euch fortgesetzt zur Höhe, erfreut sich doch Mein Herz dessen, daß ein Kind zurückkehrt ins Vaterhaus, und Ich werde wahrlich diesen letzten kurzen Weg dahin ihm helfen und unsichtbar neben ihm wandeln, bis es Mich Selbst am Ziel erblicken wird und Meine Arme das Kind umfassen können, das heimgekehrt ist zum Vater, von Dem es einst seinen Ausgang nahm ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes "Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende"
« Antwort #8 am: Juni 17, 2014, 05:45:21 Vormittag »
 BD 4511 14.12.1948
   
     

Lebensschicksal dem Willen der Menschen entsprechend ....

Euch ist ein Maß zugemessen an Leid und Mühsal, das ihr im Erdenleben auf euch nehmen müsset, um auszureifen an eurer Seele. Dieses Maß entspricht der Länge eurer Lebensdauer, dem Willen und der Seelenreife des einzelnen Menschen, weshalb es verschieden reichlich erscheint dem Menschen, der noch nicht in das tiefere Wissen um Zweck und Ziel des Erdenlebens eingedrungen ist. Es ist keine Zufälligkeit, daß des einen Leben schwerer und mühevoller beschaffen ist, während dem anderen manches erspart bleibt, sondern Gottes Wille hat das Schicksal des einzelnen gestaltet, wie es für seine Seele am zuträglichsten ist.

Doch ihr Menschen könnet selbst viel dazu beitragen, euch das Leben zu erleichtern, weil jederzeit der Hilfswille Gottes bereit ist, so ihr Ihn rufet und Seine Hilfe erbittet. Also schaffet ihr euch gewissermaßen das Übermaß von Leid selbst, denn stets steht euch die Gnade des Gebetes zu, die ihr nur zu nützen brauchet, um auch der größten Sorge ledig zu sein. Denn das Gebet kann den gleichen Erfolg haben für die Entwicklung der Seele wie ein Maß von Leid .... es sucht der Mensch Gott, Dem er sich verbinden will .... wozu das Leid ein gutes Mittel ist ....

Nur die Verbindung mit Gott soll hergestellt werden, den Weg dazu kann sich der Mensch wählen, und er kann daher sein Schicksal bestimmen und für sich erträglich gestalten, so er in steter Verbindung bleibt mit Gott durch das Gebet oder durch werktätige Nächstenliebe, die die Gegenwart Gottes zur Folge hat, also eine direkte Verbindung mit Ihm auslöst, weil Gott Selbst die Liebe ist und also Sich mit dem Menschen zusammenschließen muß, der zum gleichen Wesen sich gestaltet durch die Liebe.

So also ein Mensch übermäßig leiden zu müssen glaubt, soll er sich vor Augen halten, daß sein Wesen noch wandlungsbedürftig ist, ansonsten es vom Wesen Gottes durchstrahlt werden könnte, was jegliches Leid ausschließt. Er muß leiden, um zu Gott zu flüchten, und durch inniges Gebet Seine Ausstrahlung anfordern, die ihm niemals versagt ist und desto wirksamer und belebender den Erdenmenschen berührt, je mehr sich dieser Gott verbindet .... Der Zusammenschluß mit Gott schaltet jegliches Leid aus, also braucht nur danach gestrebt zu werden, um das Maß von Leid und Mühsal zu verringern und dennoch zu reifen an der Seele ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes .... Vereinigung mit Gott - Ziel des Menschen ....
« Antwort #9 am: Juni 17, 2014, 06:00:59 Vormittag »
 BD 4871 31.3.1950
   
     

Vereinigung mit Gott - Ziel des Menschen ....

Euer Ziel soll die Vereinigung mit Mir sein .... Wisset ihr, was das bedeutet, eins zu sein mit eurem Vater von Ewigkeit? Schaffen und gestalten zu können gleich Ihm in Kraft und Weisheit und unentwegt tätig sein zu können für das noch unvollkommene Geistige? Und selig zu sein auf ewig? Euch wird das vergangene Leben vorkommen wie ein schwerer Traum, der euch aber nicht mehr ängstigt, sondern euch nur die Liebe des Schöpfers zu Seinen Geschöpfen erkennen läßt, die euch führte durch endlos viele Stationen des Ausreifens. Und in der Erkenntnis dessen, was ihr nun seid im Lichtreich, werdet ihr dankerfüllt und voller Liebe zu Mir aufblicken, Der Ich euch nun nahe bin und euch Seligkeiten bereite ohne Maßen.

Vereint zu sein mit Mir heißt in der Vollkommenheit stehen, so wie ihr anfangs geschaffen waret, bevor ihr sündig wurdet. Diese Vollkommenheit zu erreichen ist das höchste Ziel des Menschen auf Erden, weil es die Vorbedingung ist für ein seliges Leben im Licht. Und das einzige Mittel dazu ist die Liebe, die alles Unvollkommene aufzehrt und eine lichtempfängliche und göttliche Seele bildet, die Meine Ausstrahlung in sich aufnehmen kann und, so sie von ihr berührt wird, unbeschreibliche Seligkeit empfindet. Die Übertragung Meiner Liebe auf das Wesen ist der Inbegriff der Glückseligkeit und also ein Vorrecht des Vollkommenen, das nicht mehr von Mir getrennt ist, sondern sich völlig vereinigt hat mit Mir.

Diese Kraftübertragung aber umschließet alles Weitere .... Erkenntnis der Wahrheit, Licht und Kraft, so daß also das Wesen in der Weisheit steht und die ihm zuströmende Kraft recht nützet, also im Willen Gottes erschaffen und Erschaffenes beleben kann. Also tritt das Wesen in alle Kindesrechte ein, es kennt keine Begrenzung, es weiß um alles, und seine Kraft befähigt es zum Wirken nach Meinem Willen, der nun auch sein eigener Wille ist, so daß jegliche Tätigkeit das Wesen beglückt, weil es für Mich tätig ist und in Meiner Liebe reichste Belohnung findet.

Es sehnet sich das Wesen nach Meiner Liebe, und Ich erfülle ständig sein Sehnen, und seine Seligkeit findet keine Grenzen. Die Vereinigung mit Mir ist nur durch die Liebe zu erreichen, weil die Liebe das wirksamste Feuer ist, das alle Härten zum Schmelzen bringt und alles Unreine läutert und alles Trübe klärt .... die Liebe ist das Lösemittel und zugleich auch das Bindemittel .... Sie löset von dem Druck der Unfreiheit, von der Fessel der Sünde, und sie bindet das Band zwischen dem Geschöpf und Mir, das unlösbar ist bis in alle Ewigkeit ....

Und wer einmal die Bindung mit Mir eingegangen ist, der bleibt auch mit Mir verbunden, denn sowie ihn Meine Liebekraft einmal durchflutet hat, ist er unweigerlich Mein Eigentum geworden, das Ich niemals Meinem Gegner überlasse. Wer es vermag, sich von Meinem Gegner zu lösen, der ist schon in Meinen Besitz übergegangen und hat sich als Mein Kind bewährt, und er kann nun ständig in des Vaters Nähe weilen, Der es nie wieder aus Seiner Nähe verbannet ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes .... Kraft des göttlichen Wortes
« Antwort #10 am: Juni 20, 2014, 05:37:03 Vormittag »
 BD 7226 10.12.1958
   
     

Kraft des göttlichen Wortes ....

Es sind nur wenige Menschen, die sich dem von oben euch zugeleiteten Wort aufschließen, die es annehmen als Meine direkte Ansprache, die sich im Herzen davon berühren lassen und die daraus auch den Segen ziehen, den Mein Wort ausströmt auf jeden dankbaren Zuhörer oder Empfänger. Aber es besteht doch die Möglichkeit, daß durch diese Hörer Mein Wort weitergetragen wird, daß sich überall kleine Kreise bilden, die sich ebenfalls angesprochen fühlen von Mir, wenn ihnen dieses direkt vermittelte Wort verkündet wird. Denn Mein Wort hat große Kraft, nur erfordert es ein Sich-Öffnen und wird sofort wirkungslos, wo es auf Widerstand stößt.

Würden die Menschen nur ohne innere Abwehr Mein Wort anhören, dann würde es auch nicht seine Kraft verfehlen, die Herzen würden angerührt werden, und die Menschen würden es empfinden, daß ihnen eine göttliche Gabe geboten wird. Doch ebendieses bewußte Öffnen ist nötig .... Der Mensch aber verharrt lieber in Abwehr, als daß er einmal nur prüfen würde, wenn ihm die Gabe von oben angeboten wird. Wer es aber einmal angenommen hat, der wird es nicht mehr missen wollen. Und dieser erst hat nun laufend den Segen von oben zu erwarten, denn ihn rede Ich immer an so, wie es seiner Seele dienet, daß sie aufwärtsschreitet in ihrer Vollendung. Denn Ich weiß um den Reifegrad jeder einzelnen Seele, Ich weiß um die Willigkeit und den Lichtgrad und kann daher das Licht austeilen oder vermehren nach dem Grade seiner Entwicklung, was durch Meine ständige Ansprache geschieht, wenn ihm Mein Wort durch Meine Diener auf Erden zugeleitet wird.

Nur willig anzuhören braucht Mich der Mensch, und wahrlich, ihm geht Speise und Trank zu ganz seiner Bedürftigkeit entsprechend, weil Ich ihn nun nicht mehr auslasse und das Licht der Erkenntnis in ihm erhöhen will, soweit das nur möglich ist. Darum kann sich der Mensch wohlgesegnet nennen, dem Mein Wort mittelbar oder unmittelbar dargeboten wird, denn er steht in direkter Bindung mit Mir, ansonsten er Meine Ansprache nicht vernehmen würde.

Und auch alle Hörer und Leser Meines direkt vermittelten Wortes werden von Mir direkt angesprochen, sowie sie willig sind, Kenntnis zu nehmen von Meinem Wort, das ihnen durch Boten vermittelt wird. Nur der Wille ist nötig, Mich anzuhören, von Mir Selbst angesprochen zu werden .... Und Mein Wort ertönet ihnen auch, ganz gleich, in welcher Weise. Und das Wort ist das sicherste Zeichen der Bindung zwischen Mir und Meinen Geschöpfen, die zu Meinen Kindern werden wollen und den Weg zu Mir suchten oder gegangen sind.

Wer Mein Wort hört oder liest, wer es direkt oder indirekt empfängt, der ist die Bindung mit Mir eingegangen und der wird auch die Kraft spüren, die von Meinem Wort ausgeht, insofern, als daß er stets mehr sich zu Mir hingezogen fühlt, daß er sich stets weniger Meinem Wort zu entziehen vermag, sondern mit vermehrtem Hunger Speise und Trank begehrt und auch ständig empfangen wird. Und es wird der Mensch auch Meine Liebe spüren und Mir die Liebe erwidern, denn auch das ist die Wirkung Meines Wortes, daß es Liebe erzeugt, weil es selbst Liebekraft ist.

Es ist dem Menschen nicht mehr möglich, unbeeindruckt zu bleiben, sowie er einmal ernstlich Mich zu sich sprechen ließ, daß nicht nur die Augen oder die Ohren das Wort annahmen, sondern es den Weg zum Herzen des Menschen fand, das nun auch reagiert in der Weise, daß es Liebe empfindet, sowohl zu Mir, Der Ich ihn anspreche, als auch zu seinen Mitmenschen, denen er das gleiche weiterleiten möchte, was ihn selbst beglückt und liebewillig macht.

Mein Wort ist Kraft, und die Kraftwirkung wird immer vermehrtes Liebewirken sein .... Darum ist es ein großer Vorteil, wenn einmal nur der Mensch Mich Selbst zu sich sprechen läßt ohne inneren Widerstand. Denn dann wird er schon die Kraftwirkung Meines Wortes an sich erfahren .... Widerstand aber macht auch das Wort wirkungslos. Und jeder Mensch sollte den Versuch machen und seinen Widerstand aufgeben, und er wird es wahrlich nicht bereuen, sich in den Stromkreis Meiner Liebe begeben zu haben, aber er muß dies im freien Willen tun, und er wird wahrlich den Segen Meines Wortes erfahren ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes .... Unbegreifliches Gnadengeschenk ....
« Antwort #11 am: Juni 20, 2014, 05:52:40 Vormittag »
 BD 5893 3.3.1954
   
     

Unbegreifliches Gnadengeschenk ....
Gegengabe: Liebe ....

Wisset ihr, was es bedeutet, daß ihr Mich Selbst zu hören vermögt? Daß ihr als Mensch die Fähigkeit in euch entwickeln könnet, Meine direkte Ansprache zu vernehmen, Mein Wort zu hören, das Meine übergroße Liebe zu euch spricht? Wisset ihr, daß damit eine Verbindung zwischen Mir und euch erwiesen ist und daß dieser Zustand schon ein Zustand von Licht und Kraft ist, der nun ins Endlose entfaltet werden kann?

Daß es einen Schöpfer gibt, wird selten ein Mensch leugnen können oder bezweifeln .... daß aber dieser Schöpfer von Ewigkeit euch, Seine Geschöpfe, anspricht, obwohl diese noch in einem Zustand der Unvollkommenheit sind .... und daß es selbst in den Willen Seiner Geschöpfe gegeben ist, Ihn zu hören, das werden nur wenige Menschen glauben oder gar als feste Überzeugung vertreten, denn nur sehr wenige entfalten in sich die Fähigkeit und machen die Probe, indem sie lauschen, indem sie fragen in Gedanken und nun gläubig auch eine Antwort erwarten .... Und Ich werde ihnen antworten, weil sie selbst durch ihren Glauben Mir die Möglichkeit geben, denn Ich kann euch Menschen nicht ansprechen ohne einen solchen Glauben um eurer Glaubens- und Willensfreiheit willen.

Es müßte euch Menschen dieses Wissen erdrücken, es müßte euch vor Jubel und Glück vergehen lassen, könntet ihr es in vollem Umfang ermessen, was es bedeutet, mit dem Schöpfer der ganzen Unendlichkeit in so inniger Verbindung zu stehen, daß ihr Sein Wort zu hören vermögt .... als Sein Kind angesprochen zu werden, von Ihm liebevolle Vaterworte zu empfangen, Trost und Ratschläge entgegenzunehmen, durch Seine Anrede gelenkt und ermahnt zu werden und immer nur Herz und Ohr öffnen zu brauchen, um Seine Liebeworte in Empfang nehmen zu können ....

Es ist ein Gnadengeschenk, das euch ewig unbegreiflich bleiben wird und eben nur mit Meiner übergroßen Liebe erklärt werden kann. Doch verpflichtet euch ein solches Geschenk nicht? Könnet ihr es entgegennehmen, ohne das Gefühl von Dankbarkeit und dem Willen, Mir gleichfalls eine Gabe zu bieten? Alles geht von Mir aus, und dennoch verlange Ich auch etwas von euch als Gegengabe .... eure Liebe .... Immer nur werbe Ich um eure Liebe, und so ihr Mir diese schenket, dann habe Ich durch Meine Ansprache erreicht, was Ich will; denn eure Liebe zu besitzen ist Meine Seligkeit, das Geschenk, das ihr Mir reichen sollet, wollet ihr Mir eine Gegengabe anbieten.

Und ihr werdet Mich liebenlernen, so ihr aufmerksam Meinen Worten lauschet, so ihr Mich durch euren Willen in euch gegenwärtig sein lasset, so ihr euch bewußt werdet, was ihr in Wirklichkeit seid, und nun die Bedeutsamkeit Meiner Ansprache erfasset .... Dann wird in euch die Liebe aufflammen, und es ziehet euch gar gewaltig zu Mir .... Euer Sehnen gilt Mir und dem geistigen Reich, und es wird sich erfüllen: ihr werdet heimkehren ins Vaterhaus, denn Ich habe dann Meine Kinder wiedergewonnen und werde sie nun nimmermehr verlieren ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes .... Gott beantwortet jede Frage ....
« Antwort #12 am: Juni 23, 2014, 04:49:45 Nachmittag »
 BD 7859 27.3.1961
   
     

Gott beantwortet jede Frage .... II.

Daß die Menschen dem Irrtum so leicht verfallen, liegt daran, daß ihre Einstellung zu Mir noch nicht ganz richtig ist, auch wenn sie dazu den Willen haben, d.h., wenn sie im Willen leben, Mir zu dienen. Eine ständige innige Bindung mit Mir würde sie wahrlich vor Irrtum bewahren, d.h., sie würden ihn auch erkennen als solchen. Diese Bindung ist aber noch nicht tief genug, und so treten immer noch irdische Gedanken in den Vordergrund, die mit dem Verstand angenommen und bewegt werden, der Verstand aber zieht oft den Mitmenschen zu Rate, und dieser kann, wenn auch er nicht innig genug mit Mir verbunden ist, auch falsch ihn beraten. Darum kann Ich auch selten nur die reine Wahrheit zur Erde leiten, weil dazu die innigste Verbindung mit Mir vonnöten ist, die jedes Einschalten anderer Kräfte verhindert.

Und darum schützt sich nur der Mensch vor irrigem Einfluß oder Irrtum, der diese innige Bindung mit Mir herstellt und jeglichen Einfluß von außen ablehnt, der nur darauf hört, was Ich Selbst ihm sage durch das Herz. Wohl ist es Mein Wille, daß ihr Menschen euch verbindet in Liebe, daß einer den anderen stärket und stützet im Glauben, daß ihr wie Brüder zueinander stehet und gemeinsam Mir als eurem Vater zustrebt, aber Ich will auch eines jeden einzelnen Anschluß an Mich; Ich will, daß ihr selbst euch bei Mir Rat holt .... daß ihr mit jeder geistigen und auch irdischen Bitte selbst zu Mir kommet, daß Ich sie euch erfülle.

Ich will diese direkte Bindung mit Mir, wenn es um persönliche Fragen und Wünsche geht .... wie Ich andererseits euch Meine Mittler und Boten zusende, die ihr anhören sollet, wenn ihr geistige Belehrungen empfanget, wenn Mein Evangelium euch zugeleitet werden soll .... Verstehet es, daß Ich durch Meine Werkzeuge zu euch sprechen will und immer werde, wo es gilt, daß euch ein „geistiges Wissen“ vermittelt werden soll, weil ihr selbst noch nicht fähig seid, solche Lehren oder tiefere Weisheiten direkt aufzunehmen. Dann werde Ich immer sagen: Höret Meine Boten an und erfüllet Meinen Willen ....

Niemals aber werde Ich euch ein Gedankengut vermitteln durch eure Mitmenschen von anderem als „geistigem“ Inhalt .... weil ihr mit jedem persönlichen Anliegen selbst zu Mir kommen sollet. Ihr sollt unterscheiden lernen die „Zuleitung Meines Wortes“ und „persönliche Ansprachen“, die jeder empfangen kann, der sich Mir innig verbindet, während Mein Wort eines besonderen Mittlers oder Gefäßes bedarf, um als Strom des Geistes in dieses einfließen zu können .... Und ihr sollt darum auch achtsam sein und wissen, daß ihr leicht in Irrtum gestürzt werden könnet, denn wo Mein Gegner noch eine menschliche Schwäche erkennt, kann er leicht einschlüpfen und sich diese zunutze machen.

Aber ihr könnet dessen gewiß sein, daß Ich „Mein Wort“ schütze vor jedem Irrtum, vor dem Einfluß Meines Gegners, weil Ich euch Menschen in die Wahrheit leiten will. Doch ihr sollt nicht leichtfertig glauben einem jeden Wort, das euch entgegenschallt als geistige Übermittlungen, ihr sollt ernstlich prüfen, ob es nur geistiger Inhalt ist, ob es das Ausreifen eurer Seelen bezweckt, ob es als von Mir für euer Seelenheil gegeben anzusprechen ist. Und eure eigenen Anliegen sollet ihr selbst Mir anvertrauen, und Ich werde auch euch selbst dann ansprechen durch das Herz, und ihr werdet dann auch wissen, was ihr tun oder lassen sollt ....

Amen
   

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Der Herr über das Verhältnis des Vaters zu Seinen Kindern
« Antwort #13 am: Juli 16, 2014, 06:28:13 Vormittag »
146. Kapitel – Der große Augenblick des Grafen. Du bist es! – Herrliche Huldigungsrede. Der Herr über das Verhältnis des Vaters zu Seinen Kindern.

[RB.01_146,01] Der Graf, ganz außer sich, teils vor Furcht, teils aus zu großer, freudigster Entzückung und teils auch aus Furcht vor irgendeiner von ihm für möglich gehaltenen Täuschung, kann sich über Meine Erklärung gar nicht fassen. Erst nach einer ziemlichen Weile des freudigsten inneren Erstehungskampfes, durch den sein Geist alle Bande zerreißt und sich in seiner ganzen ihn umfassenden Seele ausbreitet, stammelt der Graf in einer sehr stotternden Weise die Worte:
[RB.01_146,02] "Also - d-d-du - du - b-b bist es! - Du!? - der ewige - Herr - über alles, was Zeit und Raum fassen und über alles, was über alle Zeit und allen Raum erhaben in ewiger Freiheit lebt und mit vollendeten Augen in die ewigen Tiefen Deiner Wunderschöpfungen schaut!? O Gott, o Gott, o Gott! - Ich - ein elender, von anderen Würmern zertretener Wurm, ein nichtigster Staub im Staube des Staubes, stehe nun vor Dir. Dem heiligen ewigen Meister der endlosen Wunderwerke, die alle aus Deiner allmächtigen Hand geflossen sind, vor meinem Gott, vor meinem Schöpfer, Vater, vor meinem Heilande Jesus! - O höret es, alle Himmel! Ich stehe nun vor Gott, meinem Gott und eurem Gott! Kommet, kommet hierher alle ihr überseligen Äonen und helfet mir fühlen die endloseste Tiefe aller himmlischen Wonnen - fühlen, was das ist: ein Geschöpf steht das erste Mal vor Gott, seinem allmächtigen Schöpfer! Und - oh, es ist kaum zu denken - dieser Gott ist wie ein Mensch einfach und schlicht und spricht, von der höchsteigenen Liebe geleitet, so herablassend milde und sanft mit mir, wie nur ein bester Bruder mit seinem einzigen, besten Bruder sprechen kann!
[RB.01_146,03] "O Menschen, die ihr in allerlei Irrsalen auf der Oberfläche der tückischen Erde umherwandelt und am oft sehr traurigen Pilgerziele mit gesenktem Haupte und gesenkten Armen stehet und nimmer wisset, wo aus und wo ein ihr euch wenden sollet - hierher, hierher kommet in euern Herzen und lernet Gott in Jesu, dem lieblichen Heilande, kennen, und ihr werdet für das kurze Probeleben auf der Erde mit euern großen und eitlen Plänen leicht fertig werden.
[RB.01_146,04] "Die wahre und rechte Erkenntnis Gottes wird es euch zeigen, wie wenig dazu gehört, um in Gott dem Herrn sich zurechtzufinden und dann über alle Begriffe überglücklich zu sein! Streitet euch nicht wie elende Hunde und Katzen um irdische Dinge, die sehr vergänglich sind und vor Gott keinen Wert haben! Sondern bewerbet euch hauptsächlich um wahre umd rechte Erkenntnis und Liebe Gottes, und liebet euch um Gottes Willen sie wahre Brüder und Schwestern als Kinder eines und desselben Vaters, der allzeit und ewig heilig und über alle eure Begriffe lieb, gut und sanft ist - so habt ihr in euern Herzen mehr, als was euch die ganze Welt je geben und verschaffen könnte!
[RB.01_146,05] "Was ist die glänzendste Ehrenstelle auf der Erde gegen diese meine Stellung vor dem sichtbaren Gott und Herrn, an Dessen Liebe und Weisheit alle himmlischen Äonen sich nimmer genug sättigen können! O Gott, o Gott, welch eine Wonne ist es doch, bei dir zu sein! Und wie gar so ganz vergessen sind nun alle die schlimmen Mißgeschicke, die mir auf der Erde begegnet sind! Wo sind nun meine Feinde?! Wahrlich, nun könnte ich (und Äonen mit mir) ausrufen: Kommet her Millionen, ob Feinde oder Freunde, und lasset euch brüderlichst umarmen!"
[RB.01_146,06] Nach diesen Worten, die er so voll der höchsten Liebesglut vor sich hin mehr stammelt als spricht, fällt er auf die Knie vor Mir nieder, faltet die Hände und spricht: "O Du mein allein ewig guter Gott und Heiland Jesus! Lasse Dich also ewig von mir mit den erhabensten Ausrufen anbeten, loben und preisen! Denn es ist unmöglich, Dich je zuviel zu preisen und zu loben! - O nun begreife ich es, wie man unter Deinem Lob und Preise allein nur die höchste Seligkeit aller Seligkeiten empfinden kann! Und so lobe Dich denn alles, was an mir ist, ewig und danke Dir auch ewig für alles, was Du je über mich, wenn auch in einem noch so bitterschwer zu tragenden Gewande, verhängt hast! Denn nun erst fange ich an, es einzusehen, daß das alles bloß Deine unberechenbar große Liebe zu mir getan hat!
[RB.01_146,07] "O Herr, Du heiliger Vater, ich war wohl auch sehr stark ein verlorener Sohn und mußte durch ein großes Elend zu Dir zurückgewendet werden. Aber nun - nun bin ich wieder bei Dir. Du ewig guter, heiliger Vater! Nehme mich auf als einen Allergeringsten in Deinem Reiche und sei auch mit all den vielen andern verlorenen Söhnen ebenso gnädig wie mit mir, dem allerletzten Deiner begnadigten Kinder! - Und wenn es Dein Wille wäre, so lasse meine auf Erden hinterlassene Familie eher um alle irdische Habe kommen, als daß sie vor Dir zu tief falle und Deiner am Ende gänzlich vergäße!"
[RB.01_146,08] Rede Ich: "Stehe auf, stehe auf, Mein lieber Bruder, und mache nicht gar so viel Aufhebens! Denn du siehst es ja, daß Ich Mich deshalb nicht im geringsten verändert habe, da du Mich nun erkannt hast, wie die Brüder miteinander reden, handeln und wandeln, so werden auch wir es ewig miteinander machen!
[RB.01_146,09] "Ich bin wohl Gott, als das urewigste Wesen voll Weisheit, Macht und Kraft - und du nur ein Geschöpf Meiner Willenskraft. Aber dein Geist ist dennoch ganz das, was Ich Selbst bin. Und somit bleibt zwischen uns fortan das völlig gleiche Verhältnis wie zwischen Vater und Sohn oder wie zwischen Bruder und Bruder. Denn deiner Seele nach, die nun dein äußeres Wesen ist, bist du mir ein Sohn und deinem Geiste nach ein Bruder! - Die Seele ging hervor aus dem Urlichte Meiner Weisheit und ist um endlos vieles minder als das erschaffen-habende Urlicht; und darum ist die Seele ein Sohn zu Mir, der Ich im Grunde des Grundes pur Liebe bin. Aber dein Geist, der da Meine Liebe Selbst in dir und somit Mein höchsteigener Geist ist, ist demnach Mein Bruder aus und aus und durch und durch! - Also bedenke dich nicht zu weitläufig über diese Sache, sondern stehe auf und komme mit Mir zu den andern Brüdern hin!"
[RB.01_146,10] Spricht der Graf, sich ganz langsam vom Boden aufrichtend: "O Vater, wie endlos gut bist Du doch! Wenn meine über alle Begriffe dumme Zunge Dich nur so einigermaßen Deiner heiligsten Würde entsprechender loben könnte! Aber ich bringe nun fast nichts zuwege!"
[RB.01_146,11] Rede Ich: "Sei ruhig, Bruder, und lasse das übertriebene Loben! Denn dein Herz ist das beste Lob, an dem Ich stets allein das größte Wohlgefallen habe. Alles andere gehört mehr oder weniger ins Reich der Mir lästigen Betbruderei! - Stehe nun vollends auf und gehe mit Mir zu den andern Brüdern!"

Entnommen aus: Die jenseitige Führung des Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel
 

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Sichtbare Gegenwart Jesu ....
« Antwort #14 am: August 27, 2014, 07:18:24 Vormittag »
 BD 7713 28.9.1960

Sichtbare Gegenwart Jesu ....

"Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen ...." Ich habe euch Meine Gegenwart verheißen, und Ich stehe zu Meinem Wort: Ich bin bei euch, die ihr Mich zum Inhalt eurer Gedanken machet, die ihr Mich liebet und darum auch die Bindung mit Mir wünschet. Und wo Ich zugegen bin, da wird auch sicher Mein Geist wirksam werden, und ihr werdet alle eines Geistes sein, weil Ich Selbst eure Gedanken lenke und Mich durch euren Mund zum Ausdruck bringe.

Ich bin mitten unter euch .... aber Ich fordere euer liebendes Gedenken an Mich .... Ihr sollt euch in Meinem Namen versammeln; Ich, euer Gott und Vater, euer Jesus, will euer aller Ziel sein, Ich will Der sein, Der euer Herz erfüllt, und Meinen Namen sollt ihr aussprechen in Gläubigkeit, in Ehrfurcht und Liebe .... Und Ich werde mitten unter euch sein, und ihr könnet also Meiner Gegenwart gewiß sein und Mir Selbst alle Fragen vorlegen, die euch beschäftigen .... Ich werde sie euch beantworten durch Meinen Geist.

Ich weile noch immer auf der Erde, nur nicht im Fleisch wie einst, jedoch im Geist bin Ich bei einem jeden, der Meine Gegenwart ersehnet .... Aber Ich kann auch euch sichtbar erscheinen, wenn dies für euch ratsam ist, wenn Ich euch Hilfe leisten oder euch stärken kann in großer geistiger oder irdischer Not .... Es werden Mich vielleicht nicht alle zu schauen vermögen, wenn der Reifegrad ein geistiges Schauen nicht zuläßt. Oder Ich werde kommen unbemerkt und ebenso auch wieder gehen, und ihr werdet euch fragen, warum ihr euch überaus beseligt fühlt .... ihr werdet eine Zeit gebrauchen, bis es euch klar wird, was ihr erleben durftet .... Aber ihr werdet immer große geistige Stärkung erfahren und in immer heißerer Liebe zu Mir entbrennen, weil ihr die Liebe schon in euch habt, ansonsten ihr nicht Mich hättet schauen dürfen.

Und ihr sollt euch freuen, wenn ihr ein solches Erleben habt, denn dann wisset ihr, daß Sich der Vater zu Seinen Kindern herniederneigt, um Sich ihnen zu offenbaren. Aber es werden immer nur wenige sein, die Mich und Meine sichtbare Gegenwart ertragen können, wenngleich Ich in einem schlichten Gewande auftrete und alle Lichtfülle zurücklasse, um euch nicht zu blenden, die ihr noch auf der finsteren Erde wandelt. Wo aber schon ein Licht entflammt ist, dort kann Ich ohne Gefahr für deren Seelen sichtbar erscheinen.

Und es werden die Nöte so über euch hereinbrechen, daß ihr himmlische Stärkung benötigt, um standhalten zu können. Und diese will Ich Selbst euch bringen .... und ihr sollet nicht daran zweifeln, denn Ich gab euch die Verheißung: "Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen ...." Und wer will Mich hindern, wenn Ich es zulasse, daß der eine oder der andere Mich zu schauen vermag? .... Darum denket immer in inniger Liebe an Mich, und harret auf Mein Kommen, das sehr leicht möglich ist schon vor der Zeit.

Denn was auch geschieht, es ist in Meiner Liebe und Weisheit begründet und soll immer nur dem Ausreifen eurer Seelen dienen, die Ich zu Mir ziehen will in heißer Liebe und die oft so schwach sind, daß sie ungewöhnlich gekräftigt werden sollen, was Mein Erscheinen auch zuwege bringen wird. Und so haltet euch immer an Meine Verheißung, und lebet im Bewußtsein Meiner Gegenwart, wenn ihr euch zusammenfindet, um euch geistig auszutauschen, und Ich werde bei euch sein, weil der Vater Sich nach Seinen Kindern sehnet und Er sie auch mit Seiner Gegenwart beglücken will ....

Amen
   

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Die Liebe ist die alles-erstehen-lassende Kraft
« Antwort #15 am: September 14, 2014, 11:42:34 Vormittag »
 BD 6803 10.4.1957

Was ist Liebe ....
Liebekraft? ....

Das winzigste Lebewesen erfährt Meine Liebe, die ihm vorwärts hilft auf dem Wege zur Höhe. Und niemals ziehe ich Meine Liebe von ihm zurück, weil es dann aufhören würde zu sein. Und so kann auch jeder Mensch sich von Mir geliebt wissen, ansonsten er sich nicht seines Lebens erfreuen könnte, denn nur Meine Liebekraft sichert sein Bestehen sowie auch das Bestehen der gesamten Schöpfung. Ihr Menschen aber wisset nicht, was ihr euch vorstellen sollet unter "Meiner Liebekraft", solange ihr selbst noch nicht in euch die Liebe entzündet habt, um dann auch "kraft dieser Liebe" Dinge vollbringen zu können, die euch übernatürlich scheinen.

Und solange könnet ihr euch auch nicht Mich Selbst vorstellen als das Wesen, Dessen Ursubstanz "Liebe" ist. Ihr Menschen erreichet nur einen geringen Grad von Liebe .... Und darum fehlt euch auch das Verständnis für das Wirken einzelner Menschen auf Erden, die ihren Liebegrad zu erhöhen suchten und die sich nun also die "Kraft der Liebe" zunutze machen zum Wohl ihrer Mitmenschen. Der höhere Liebegrad allein ist Erklärung, jedoch auch wieder nur für Menschen, die selbst liebewillig sind. Es arbeiten also jene Menschen mit Meiner Kraft, sie leiten gleichsam Meine Kraft den Mitmenschen zu, die ihrer bedürfen, sei es körperlich oder geistig.

Und sie können darum Kranken zur Gesundung verhelfen, sie können Schwachen wieder Kraft zuführen, sie können den blinden Seelen Licht schenken und ihnen Erkenntnisse vermitteln .... Sie können heilen körperlich und geistig .... und immer nur durch Nützung der Liebekraft aus Mir .... Ihr Menschen könnet dies nur glauben, denn verstehen werdet ihr es nicht eher, als bis auch euch die Liebe so erfüllt, daß euch auch Mein Wesen etwas verständlicher wird. Denn noch ist für euch "Liebe" nur mehr eine Eigenschaft, die dem einen anhaftet, dem anderen fehlt. Die Liebe ist aber in sich etwas Wesenhaftes, sie ist die alles-erstehen-lassende Kraft und darum also die "Ursubstanz Gottes" .... Denn Ich Selbst bin die "Liebe" ....

Solange ihr Menschen auf der Erde weilt, befindet ihr euch in einem Gebiet, wo die Lieblosigkeit vorherrscht, was also auch Kraftlosigkeit bedeutet und völlige Unkenntnis von jener Kraft, Die alles erstehen ließ und alles erhält. Aber es steht jedem Menschen frei, die Liebe in sich aufflammen zu lassen bis zu einem hohen Grade. Dann nimmt er sein Urwesen wieder an, dann sind auch seinen Fähigkeiten keine Grenzen gesetzt, dann wird die gleiche Kraft in ihm rege, die zum Erschaffen und Gestalten befähigt ....

Dann gibt es keine irdischen Gesetze, die ihm eine Begrenzung auferlegen, denn dann wirket er mit Mir und Meiner Kraft, die nur ein bestimmter Liebegrad zur Entäußerung veranlaßt, weil Meine göttlichen Gesetze eingehalten werden müssen und dies eben ein göttliches Gesetz ist, daß die Liebe allein der Kraftquell ist, dieser aber sich niemals erschöpft. Wenige Menschen nur werden dies verstehen, alle aber sollten sich bemühen, ihren Liebegrad zu erhöhen, weil dann auch ein Licht der Erkenntnis in ihnen entzündet wird, das ihnen auch das Wesen der Liebe verständlich macht. Alles, was ihr sehet, sowie ihr selbst, wird von Meiner Liebe gehalten, es wird von Meiner Liebekraft durchstrahlt, wenn auch in verschiedener Stärke, ansonsten es nicht mehr bestehen könnte.

Ihr selbst aber könnet diesen Liebestrahl bewußt auffangen und euren Lichtgrad erhöhen, ihr könnet euch die Kraft Meiner Liebe aneignen, ihr könnet sie anfordern oder euch selbst erwerben durch Liebewirken, und ihr werdet nun auch ungewöhnlich wirken können. Ihr werdet also durch die Liebe kraftvoll sein und eure Kraft nun wieder verwenden in Liebe. Und ihr könnet den Liebegrad ständig erhöhen und so euch stets mehr Meinem Urwesen angleichen, und dann wird euch auch der Begriff "Liebe" voll verständlich sein, und ihr werdet wissen, daß alles als göttlich angesprochen werden muß, was Liebe ist .... so daß ihr auch euren Gott und Schöpfer, euren Vater von Ewigkeit, nun erkennet als die "Ewige Liebe" ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes .... Frieden der Seele
« Antwort #16 am: Oktober 10, 2014, 08:07:15 Vormittag »
 BD 4864 26.3.1950

Frieden der Seele ....

Gib uns den Frieden der Seele .... Das sei euer ständiges Gebet, denn dieser Friede birgt alles in sich, Glaube, Liebe, Kraft und Licht. Nur der rechte Glaube kann euch den Frieden geben, und nur in der Liebe findet ihr ihn, weil beide getrennt nicht das sind, was sie sein sollen. So ihr aber den Frieden in euch habt, steht ihr auch im Erkennen, also im Licht, und aus dieser Gewißheit heraus seid ihr auch krafterfüllt. Wem nun der innere Frieden mangelt, dessen Seele ist unbewußt nicht zufrieden mit dem, was sie besitzet, dennoch spürt sie das Verlangen nach einem Zustand des Lichtes, den sie noch vermißt.

Eine solche Seele sucht sich, wenn sie noch schwach in der Liebe ist, einen Ausgleich für das ihr mangelnde Licht, und sie läßt sich leicht von Truglicht blenden. Sie sucht den Frieden und verschafft sich ihn noch unberechtigt, weil sie die Grundbedingung noch nicht erfüllt hat .... das Wandeln ihrer selbst zur Liebe. Sie kann wohl auch einen Frieden finden, in dem sie sich glücklich fühlt, doch es ist mehr eine Betäubung, vom Verstand des Menschen hergestellt, nicht aber der göttliche Frieden, der die Seele sich selbst als Kind des Vaters fühlen lässet.

Das Gefühl des Geborgenseins in den Armen des Vaters löst einen Frieden aus, der das Schönste ist, was auf Erden erstrebt werden kann. Sowie das rechte Verhältnis eines Menschen zu Gott, zu seinem Schöpfer und Vater von Ewigkeit, hergestellt ist, ist auch sein Erdenleben ein friedvolles trotz Ereignissen, die von außen bedrohlich an den Menschen herantreten. Denn das rechte Verhältnis garantiert auch einen rechten Glauben an die Hilfe des Vaters, und diese feste Zuversicht ist schon ein Zeichen des Friedens, der die Seele beglückt. Diesen Menschen ist die Gegenwart Gottes bewußt, und also bleiben sie von allem unberührt, was an sie herantritt, selbst wenn sie dadurch gezwungen sind, sich irdisch durchzusetzen oder zu kämpfen wider ihre Feinde.

Den Frieden der Seele wird der Mensch nicht verlieren. Ihm stehen göttliche Kräfte zur Seite, die ihn halten und stützen, so es irdisch erscheint, daß er erliegen müßte. Den Frieden der Seele kann die Welt ihm nicht mehr nehmen, denn er ist die Folge der innigen Gottverbundenheit durch Gebet und Liebeswirken, die ihm auch das Erkennen der Wahrheit gebracht hat, und darum ein Mensch, der wissend ist, keine Gefahr mehr fürchtet, weil er sie erkennt und ihr mit den rechten Waffen begegnen kann. Denn immer weiß er, er kämpft nicht allein, sondern mit Gott, Der ihm ständig gegenwärtig ist ....

Amen
   

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Re: Gegenwart Gottes "Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende"
« Antwort #17 am: Januar 07, 2016, 06:37:34 Vormittag »

BD 5070 23.2.1951

Frieden der Seele ....
Gegenwart Gottes ....

Und ihr werdet alle den Frieden finden, den Frieden der Seele, den die Welt nicht zu geben vermag .... Ihr, die ihr Mein seid, so ihr euch Mir innig verbindet, die ihr den Willen habt, Mir zu dienen und Mir tüchtige Arbeiter in Meinem Weinberg zu sein. Es wird dieser Friede über euch kommen plötzlich, und ihr werdet von einem tiefen Glauben beseelt sein, von einem Glauben, der euch nicht mehr Meine Gegenwart als unwirklich erscheinen lässet, sondern das Bewußtsein so tief in euch verankert ist, daß ihr jederzeit mit Mir Zwiesprache halten könnet und niemals von Mir verlassen seid.

Dann stört euch die Welt nicht mehr, und Mein Wort, das ihr ständig entgegennehmen dürfet, ist euch Ersatz für alles, was irdisch euch versagt ist. Mein Geist strömt ununterbrochen in euch ein, und auch der Körper unterordnet sich nun der Kraft des Geistes, er begehret nichts mehr und stellt Mir alles anheim, wann und wie Ich ihn bedenke. Dann habt ihr den Frieden eurer Seele gefunden, die keinen eigenen Willen mehr kennt, als nur den Meinen zu erfüllen, und die darum auch ununterbrochen tätig ist und in Liebe wirket.

Was zuvor noch auf euch einstürmet, das soll euch nicht schrecken; es müssen die Geister des Unmutes und des Zornes verdrängt werden aus einem jeden Herzen, das nach dem Seelenfrieden verlangt; es muß ein rein geistiger Akt stattfinden, den oft nur eine große Erregung bewerkstelligen kann, der aber von größtem Segen ist für die Seele. Und auf daß ihr euch dann bewähret, bin Ich immer wieder zur Hilfe bereit, die euch von oben zukommen lässet Kraft und Gnade und euch zeigt, daß Ich euch immer gegenwärtig bin und daß ihr nimmer verlassen seid. Es gibt nichts, was Ich nicht beheben könnte, und es gibt keine Not, die so groß ist, daß Ich nicht ihrer Herr würde. Darum ist jede irdische Sorge überflüssig, doch geistig sollet ihr immer besorgt sein und tun, was Ich von euch verlange.

Mein Wort sei euch Garantie dafür, daß ihr zu den Meinen gehört, für die Ich sorge jederzeit. Und darum glaubet und fürchtet euch nicht, was auch über euch kommen mag; Ich weiß um alles und weiß auch, warum es über euch kommt. Und ohne Meine Zulassung geschieht nichts. Doch Ich kann auch Leid von euch abwenden und will es auch tun, auf daß ihr glaubet und Mir stets näherkommet, auf daß ihr Mich offensichtlich spüret und Meiner ständigen Gegenwart bewußt werdet und bleibet, so die Not über euch kommt, die dem letzten Ende vorangeht. Dann aber sollet ihr wirken für Mich und Mein Reich und darum selbst in tiefem unerschütterlichen Glauben stehen, der dann auch stets den tiefen Frieden der Seele zum Begleiter hat ....

Amen
 

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