*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Himmelfahrt u Wiederkunft Jesu! Wo ist der Himmel? Wie kommt Jesus wieder? 864

Administrator Beiträge: 10839 Forumgründer
Himmelfahrt u Wiederkunft Jesu! Wo ist der Himmel? Wie kommt Jesus wieder?
« am: Dezember 07, 2014, 06:44:20 Nachmittag »
Wer ist JESUS denn wirklich? Etwa eine Gestalt?... Wissen sie denn nicht, dass sogar sie selbst nicht ihre materielle Außengestalt oder Hülle, sondern die geistige, unsterbliche Seele sind, die allein der lebendigen Empfindung fähig ist, und ohne die der Körper nicht die geringste Bewegung und Funktion ausüben könnte?... Warum warten dann sie, der sie nicht sind was sie Außen scheinen, auf einen körperlichen JESUS, Der Er nicht ist?!... Würde das irgendeinen Gläubigen zu einem besseren Menschen machen, und geht es dem Herrn nicht allein um die Herzensbildung, um die Wandlung des inneren Menschen zur Liebe hin durch den lebendigen (Tat)Glauben?... JESUS ist seit der Himmelfahrt (Vergeistigung des Leibes und der Seele JESU) ganz vollkommen Gott und Gott ist ein Geist und Geist ist das Innerste jedes Äußeren. Und im Geist ist JESUS immer und allzeit bei den Seinen durch den Heiligen Geist, redet mit ihnen wie ein Bruder mit dem anderen und führt und lehrt sie... Beweist ein äußeres Herbeisehnen JESU da nicht den Mangel an Heiligem Geist, und dass ein Gläubiger noch viel zu sehr nach Außen schaut, statt nach Innen, wo allein das Reich Gottes zu suchen und zu finden ist?

Und nun etwas ganz praktisches:
Ist JESUS Ihr Bräutigam? Sie werden sagen: Ja!... gut sage ich. Nun stellen sie sich einmal vor, ihr Bräutigam erscheint öffentlich wie erwartet als Person vom Naturhimmel herabschwebend für jedermann sichtbar. Sie wollen zu IHM, aber da drängen Millionen ebenfalls hin, und selbst wenn sie IHN je irgendwann erreichten, sie könnten nur kurz mit IHM reden. Dann aber müssten sie wieder in weiter Ferne von IHM stehen, denn unsere Leiber alle, die vielen Körper wären einfach alle nur im Weg!... verstehen sie?... Jemand der wirklich unsterblich verliebt ist, der müsste ganz traurig werden mit so einer Situation, das würde JESUS niemals wollen. Wenn wir den Herrn aber im Geist und in der Wahrheit wirklich in uns gefunden haben, dann haben wir ALLES gefunden, und wir würden, in unserem Beispiel, auch allen anderen den Vortritt lassen, denn JESUS ist ja IN uns da, ganz nah... und da, wo ER die größte Liebe zu Sich finden wird, wird ER auch auf Momente äußerlich sichtbar erscheinen... aber wie der Name sagt: er-Schein-en, denn die Wahrheit (der Herr) ist nur in einem durch die Liebe lebendig glaubenden Herzen.

Die Wiederkunft JESU ist zwar ein allgemeines Ereignis, aber geschehen wird diese ganz individuell, ebenso auch die „Entrückung“. Der „Tag“ an dem der Herr wiederkommt ist kein Erdentag, sondern mit dem „Tag“ wird in der prophetischen Rede immer die Gegenwart Gottes im Menschen bezeichnet. JESUS sagte beim letzten Abendmahl: „Wer Meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der Mich liebt, wer aber Mich liebt, der wird von Meinem Vater geliebt werden, und Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren. (Denn), wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten; und Mein Vater wird ihn lieben, und Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen (Joh. 14, 21. 23).
Diese Wohnung Gottes im Menschen ist der vollkommene Übergang des Menschen in die Liebe, indem er das größte Gebot im Gesetz erfüllt und so die Gnaden der geistigen Feuertaufe der Liebe, Weisheit und Allmacht, nach dem Maßstab seiner Liebe und seines Bedürfnisses bekommt. Jeder von Gott berufene, gelehrte und auserwählte Diener Gottes muss Teile dieser Gnaden und Gaben haben, ansonsten ist er kein von IHM erwählter Diener Gottes, sondern ein von Menschen ernannter Arbeiter im Sinne der Menschensatzungen und nicht der Gotteslehre.

Aber man fragte mich ja nach der Bibelstelle mit der Himmelfahrt als Hinweis auf die Wiederkunft des Herrn: (Ap.1,9-11) „Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“

Viele Begriffe in der Bibel heute stiften Verwirrung. Sie mussten über 200 Abschriften und zahlreiche Übersetzungen und Auslegungen über sich ergehen lassen. Hinzu kommt der Mensch mit seinem zunächst rein materiellen Verständnis der Begriffe, weil er diese erst einmal mit seinem Verstand aufnimmt und sie dann leider nicht mehr vorverdaut in sein Gemüt weiterbefördert. Es ist dann so, als würde man ein Stück Brot im Mund zerkauen, ohne es herunter zu schlucken.

Nicht erst die Wissenschaftler wissen, dass "oben" kein Himmel (Gotteshimmel) ist, wenn wir von unserem irdischen Standpunkt aus nach oben blicken... auch JESU Jünger, die genauestens über die Schöpfungsverhältnisse im Universum unterrichtet wurden, wussten das. Warum sollte also der Herr in den Himmel "gefahren" sein, wenn es den Himmel da oben gar nicht gibt? In der korrekten Übersetzung muss es heißen: "Und er entschwand ihren Blicken", so wie auch die Engel nicht hernieder gefahren sind, sondern lediglich den Jüngern verkündet haben, dass JESUS künftig unsichtbar bleiben werde, bis zu Seiner Wiederkunft in Herrlichkeit. Zuvor ist Er Seinen Anhängern an verschiedensten Orten und in anderen Ländern begegnet, indem Er in ihre Mitte trat mit den Worten: "Fürchtet euch nicht!" und "Der Friede sei mit euch!", denn Er trat trotz verschlossener Türen in ihre Mitte, weil JESUS Seinen Geistleib materialisieren und entmaterialisieren kann, denn Er ist als Geistwesen Herr über jede Materie. Seine "Himmelfahrt" bedeutet also lediglich, dass Er in den Zustand dauerhaft zurückgekehrt ist, in dem Gott vor Seiner Einfleischung auf Erden schon Ewigkeiten gewesen und es auch noch gegenwärtig ist.

Und so wird der Herr auch bei Seiner nunmaligen Wiederkunft hier und da den Seinen (die IHN lieben) materiell erscheinen, und sie werden IHN auch erkennen, weil sie IHN schon erkannt haben, und das wird sein ein Gericht für die Welt. Dieses Weltgericht besteht aber „nur“ darin, dass sie den Herrn nicht werden erkennen. Sie selbst merken von dem Gericht aber gar nichts, denn der Schlafende merkt nicht, dass er schläft, und er hält seine Träume für Wahrheit!


*******

Und weil die Gläubigen heutzutage den Unterschied zwischen Materie und Geist nicht mehr kennen und vom Jenseits keine Begriffe mehr haben, will ich dazu noch folgendes schreiben.

Mit der „Himmelfahrt“, und dem „Himmel“ ist das, wie ich oben schon erwähnt habe, so eine Sache. Das liegt daran, dass die Menschheit nur noch materiell denken kann und vom Geist hinter dem Vorhang der Materie, welcher die ganze Materie ihrer Außenform nach bildet, zusammenhält und vom Größten bis ins Kleinste vollkommen durchwebt und durchdringt, keinen Begriff mehr hat und fassen kann. Dieser Menschheitszustand ist mit der „Vertreibung aus dem Paradies“ bildhaft dargestellt, denn die „Frucht“ von der die Eva aß (das Weib steht sinnbildlich für die Eigenliebe des Menschen), war die vom Baum der Erkenntnis (des Verstandes, welcher mit den Sinnen nach Außen in die materielle Welt gerichtet ist, und der nur Raum- und Zeitbegriffe kennt und berechnet). Der Baum des Lebens aber - was das Gemüt (als das geistige Grundleben des Menschen) mit all seiner Liebe, Inspiration, Fantasie und Vorstellungskraft ist, und welches als das lebendige Empfindungsvermögen nach Innen gerichtet ist – wurde vernachlässigt (übrigens gilt dieses Gemüt heute gar nichts mehr, weil der Mensch sich nur noch über das Gehirn definiert). Der Mensch begann also damals, sich Außen zu gründen und verlor sein Inneres aus den Augen. Der Geist aber, ohne den die Materie nicht bestünde, ist das Innerste, Inwendige und eigentliche, echte Sein. Dieses Sein nicht mehr zu kennen und zu fühlen ist der Zustand, außerhalb des Paradieses, außerhalb der Wirklichkeit zu leben und wird auch als die „Finsternis“ bezeichnet. Der Blick in die geistige, wirkliche Welt, war bis dahin normal, und ebenso auch der Kontakt mit den Jenseitigen. Der Blick in die materielle Außenwelt aber ist ein Blick in den Schein und auch immer ein Blick in die Vergangenheit, nicht in das Sein, denn der Geist allein ist die Wahrheit. Betrachtet mach z.B. einen Sonnenuntergang und die Sonne steht knapp über dem Horizont, so ist sie in Wahrheit aber schon unterhalb des Horizontes, also gar nicht mehr da, obschon wir sie noch sehen. Das Licht, das von der Sonne auf die Erde trifft, ist sieben Minuten alt. Wir sehen also die Sonne, wie sie vor sieben Minuten ausgesehen hat. Alles Außen ist nur ein Abbild auf unserer Seele. Daher sagt JESUS auch „Im Geist und in der >Wahrheit<“. Geist hat also überhaupt nichts mit Gehirnverstand oder dem Denken zu tun, wie man heute falsch lehrt, sondern mit der einzigen Lebenswirklichkeit des Seins. Daher ist die Liebe zu Gott auch ein beständiges „Beten ohne Unterlass“ im Geist und in der Wahrheit, weil die Liebe der Größte der 7 Geister (Eigenschaften) Gottes ist. Sie stellt also eine direkte Verbindung mit Gott in uns her. Und aus dieser Ur-Lebenskraft in uns entwickelt sich dann folglich alle Erkenntnis (Weisheit) und die Ordnung in allen Dingen. Gott brachte uns in JESUS dieses Wissen wieder, damit wir alle wieder heimkehren können, die wir Seinen Worten Gehör schenken, ihnen glauben und uns danach richten.
Aber wer nur glaubt und nicht nach dem Geglaubten handelt, weil die Handlung schon die vermeinte "Werksgerechtigkeit" sein soll - so wird es heute leider in den Kirchengemeinden gelehrt - der ist ein Narr, denn er hat zwar den Samen und weiß auch was mit diesem geschehen muss damit dieser Frucht bringt... sorgt aber weder für ein gutes Erdreich, noch legt er den Samen dort hinein und nährt ihn. Er glaubt nur an den Samen und hofft auf die Frucht...! Nur die werktätige Liebe des Menschen, der aus Liebe tätig ist und nicht aus Lohn, ist frei von jeder Werksgerechtigkeit, denn sie ist der tätige Gottesgeist im Menschen höchst Selbst. Ein selbstverliebter Lohn-Apostel aber wird niemals eine Frucht des Himmels ernten, und er wird auch den Herrn nicht wiederkommen sehen!

 

Bücher

Die großen Lebens- & Kirchenfragen Das verlorene Paradies Gleichnisse Jesu Weisheitsgeschichten Offenbarungen Gottes neben der Bibel Der wahre und lebendige Glaube Weltsinn, Wohlstand und Reich Gottes Der Prophet Jakob Lorber

Hörbücher

Gott, Mensch und Welt im Lichte der NO Der Prophet Jakob Lorber Die Neu-Offenbarung Gottes Der Erdenweg Jesu Wissenschaft & Glaube Der Tod - Geburt in eine neue Welt Johannes - das grosse Evangelium Gott spricht...

Neuoffenbarungen

Die Haushaltung Gottes Das Große Evangelium Johannes Kindheit und Jugend Jesu Von der Hölle bis zum Himmel Bischof Martin Die Geistige Sonne Die drei Tage im Tempel Schrifttexterklärungen

Musik

Am Herzen Jesu Wie die grossen Sonnenblumen Friede ist kein leeres Wort Zeitenjahre Praise & Worship Lichtblicke Christliche Hitparade 2 Tullamore Gospel Choir